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Unterwegs in Wien 2: Orte und Räume

krambeutel unterwegs in Wien / krambeutel Deine Wunschtasche / www.krambeutel.de / Stefanie Ramb

Das letzte Mal, als wir im krambeutel-Blog in Wien unterwegs waren, ging es durch die Straßen und entlang der Häuser der Stadt. Hier ist der zweite Teil, in Räumen und an besonderen Orten, die ich uneingeschränkt allen Wien-Reisenden empfehlen und ans Herz legen will.

> 21er Haus: Ausstellungsraum für zeitgenössische Kunst. Ein ehemaliger Weltausstellungs-Pavillon aus den 50ern. Großartige Architektur. Hell, eckig, Restaurant im Keller. Genau mein Geschmack.

> U-Bahn fahren. Kann man immer machen. Man kann aber auch zu Fuß gehen, so weit ist’s nicht.

> Wohnen in Wien: Der Eingangsbereich hinter der Haustüre, wo die Briefkasten hängen, ist so groß wie meine ganze Münchner Wohnung. Das Treppenhaus so breit, dass man dort bei keinem Umzug festklemmen wird. Das ist sicher nicht überall so. Aber vermutlich schon oft. Öfter als in anderen Städten. Und die Fenster: Groß wie Salonfenster.

> Biste kulturell interessiert, gehste in die Burg. Das Stück war nicht der Brüller, die Führung durch das Theater dafür umso toller. Auch mit Stilmix. Schön! Und allein dass das Treppenhaus “Feststiege” heißt, lässt mich in Ohmei-Wonne baden.

> Prater. Hätte man keine Höhenangst würde man Riesenrad fahren, Achterbahn fahren, Kettenkarusell fahren. Hat man Höhenangst läuft man unten rum und dreht ein paar Runden mit dem Calafati. Ist auch schön.

> Als Radio-Frau musste ich da ziemlich dringend hin, zum ORF. In erster Linie um Kollegen im Hörspielstudio einen Besuch abzustatten, in zweiter Linie, um den wundervollen Eingang zum Radiokulturhaus zu bestaunen. Durch diese Türe kann man auch gehen, zum Beispiel um sich ein Konzert anzuhören.

> Nochmal der Prater. Zum Sonnenuntergang schauen auch nicht übel.

> phil – Buchladen & Café, Gumpendorfer Str. 10-12, 6. Bezirk

> Naschmarkt. Blumen kaufen, Essen kaufen, Leute schauen. Und immer Samstags auf den Flohmarkt.

> Le Shop, Kirchengasse 40/1, 7. Bezirk. Da sollte man unbedingt auf jeden Fall und immer wieder hingehen! Da gibt’s viele viele feine Dinge.

> Höhenangst 2: Der neue Hauptbahnhof ist noch nicht komplett fertig, von weit oben kann man den Baufortschritt beobachten. Und gleichzeitig hübsch über Wien schauen. Im hölzernen “Bahnorama”-Turm gibt es eine Ausstellung über Infrastruktur in Wien, Österreich und Europa (nicht nur für Verkehrsforscher-Partnerinnen wie mich interessant) und ganz oben diesen waghalsigen Ausblick. Man muss keine fiesen Außentreppen hochwanken, es gibt einen (gläsernen) Aufzug.

> Suchst du Wasser und Grün, gehst du zur Donauinsel. So einfach ist das.

> im das möbel, Burggasse 10, 7. Bezirk, gibts Kaffee und Möbel. Erst sitzt man auf dem Stuhl, dann kann man ihn kaufen. Oder den nächsten dort sitzen lassen. Viele Menschen mit Laptops und engen Jeans. Macht aber nix, der Kaffee schmeckt.

> Burgtheater Zuschauerraum, warten auf den Vorstellungsbeginn.

> 21er Haus, nach der Ausstellung im Foyer sitzen. Auf diesen blauen Wolken-Stühlen. Hier sollte man eine Begleitung dabei haben, die einem aus dem Sessel hilft.

> Lampen im phil.

> Frau krambeutel sieht Planen und fühlt sich wie zuhause. Irgendwas wurde auf- oder abgebaut, innendrinnen da bei der Hofburg.

Außerdem: loslaufen, durch den 6., 7., 8. Bezirk. Und bei die werkbank vorbeischauen. Und im Museumsquartier.