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Was ich mir vom April wünsche

Uffz. Diese Woche! Der April marschiert in riesigen Schritten Richtung Mai, und ich verbrachte die letzten Tage viel denkend, arbeitend und in verschiedenen Welten, nur selten in der, in der diese Sache mit der Entspannung stattfindet. Ein paar kleine Laufrunden gelangen, aber auch eher gehetzt, immer mit Blick auf die Uhr. Das ist nicht so schön und macht auch nicht besonders glücklich.

Zwischendurch auf dem Rad habe ich überlegt, was ich mir eigentlich vom April wünsche. So recht viel fiel mir nicht ein, ZEIT ZEIT ZEIT ist das, was mir immer als erstes einfiel. Aber das ist zu einfach, und eigentlich ists mehr als Zeit: Es sind Momente, Ruhe, Dinge, die froh machen. So wie der fabelhafte Zitronenkuchen, den ein Kollege heute dabei hatte, die Aussicht darauf, am Sonntag das Fahrrad vom Winterschmodder zu befreien und damit den Sommer blank poliert und frisch geschmiert willkommen zu heißen, der Plan, Anfang Mai an der Nordseeküste durch den Wind zu laufen und dafür schonmal auf google maps potentielle Strecken zu finden.

Es bahnen sich so viele gute Dinge an, Ereignisse, auf die es sich ordentlich zu freuen lohnt und die die müde Stefanie weitermachen lassen. Da ist doch eine müde Woche ein klicksklacks! Völlig egal und fast schon wieder vergessen, genauso wie die ewig scheinende Nähliste, die deutlich geschrumpft ist, und die auch schon mal schlaflose Nächte bereitet hat. Weil sie mir immer wieder “weitermachen, weitermachen!” zuflüsterte.

Also: weitermachen! Aber nur mit guter Musik. Und nicht das Tanzen vergessen.

(Das Pinnwandbild “Ich näh mit meiner Maschine…” ist von Prints Eisenherz)