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Was ich mir vom Januar wünsche

Was ich mir vom Januar wünsche - die monatliche Wunschliste von Stefanie Ramb von krambeutel - Deine Wunschtasche

Uffz. 2015 ging ungefähr so schnell vorbei wie eine Sternschnuppe am Horizont. Raus aus den Winterstiefeln, schnell ein Sprint durch heißes Wetter und wieder rein in die Fellschuhe. Da hängt sogar noch der Matsch des letzten kalten Wetters dran, als wäre nichts gewesen. Kein Sommer, keine Sommerreise, überhaupt keine Jahreszeit.

Die Monate fließen ineinander und stolpern übereinander. Nur an der Abbuchung der Miete (ständig!) merke ich, dass wohl schon wieder ein Stückchen Jahr verflossen ist.

Deswegen, ja, vor allem deswegen gibt es jetzt 1. einen Kalender, der riesengroß links neben dem Schreibtisch hängt, und in dem mit Farben und Balken schon diverse Dinge eingetragen sind. Auf dem Kalender sehen die Monate sehr sehr lang aus, länger als die 0,7 Meter, die sie messen.

Inspiriert von Julie Fahrenheits To Do-Liste, die ich Monat für Monat sehr gerne lese (deren Blog ich überhaupt sowieso sehr gerne lese), und die mir das ganze letzte Jahr neben dem Kontostand zuverlässig den Monatswechsel ge-ding-dongt hat (und auf mein “Deine Monats-To-Dos würde ich gerne nachmachen” gesagt hat “Mach doch!”), möchte ich immer am Monatsbeginn (4x “Monat” in zwei Zeilen, huch!) kurz überlegen, was die nächsten vier Wochen so bringen könnten. Vielleicht hilft das, die Tage nicht nur vorbeirauschen zu sehen, sondern sie auch zu spüren, schmecken, riechen, hören und vor Freude ein bisschen zu be-hüpfen.

Los gehts!

Was ich mir vom Januar wünsche:

Schnee in den Bergen und Sonne in der Stadt, für eine Wandertour in knirschendem Weiß statt braunem Matsch und Fahrradfahren in der Stadt ohne Unfallgefahr und nassen Füßen.

Zeit, um endlich “Freiheit” von Jonathan Franzen zu hören. Nachdem letztes Jahr schon “Die Korrekturen” die Ohren verplombt haben, wird es jetzt Zeit für ein nächstes Franzen-Buch. Und beim Nähen hört sichs doch so gut!

Beim Jahreswechsel-Aufräumen fiel mir das Taschentagebuch von 2013 wieder in die Hände. Damals habe ich ein paar Seiten lang jeden krambeutel gezeichnet, den ich genäht habe. Das macht eigentlich nicht besonders viel Arbeit, dafür aber besonders viel Spass. Also, Buntstifte raus!

Schon begonnen, mit dem dringenden Wunsch, damit weiterzumachen: Jeden Abend eine Runde Yoga. Stefanie und Carlos stellen zur Zeit täglich ein neues Yogavideo auf ihrer Webseite climbingflex.de online. Das sind Yogaübungen, die jedem/r gut tun, speziell aber Kletterer ansprechen und deren “Problemgebiete” verstärkt be-üben sollen. Ich wußte nicht, wie gut es sich anfühlt, nach getaner Arbeit eine kleine Runde Mattengymnastik (die Autkorrekur würde hier gerne Motten- einfügen) einzulegen.

Täglich gekocht wird sowieso, allein schon, um am nächsten Tag nichts essen zu müssen, was die Kantine kocht. Das Christkind legte das lang ersehnte Jerusalem-Kochbuch unter den Baum. Der Hummus ist schon getestet, als nächstes steht auf dem Plan, Falafel (nennt mich geprüften Falafel-Tester!) selbst herzustellen.

Habt einen rasanten (Erlebnis- nicht zeitmäßig) Jahresstart!