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Ein richtiges Arbeitszimmer

krambeutel Arbeitszimmer und Werkstatt in München Neuhausen / www.krambeutel.de krambeutel Deine Wunschtasche Stefanie Ramb

In dieser Wohnung wohne ich seit 2006, also seit mittlerweile fast acht Jahren. Acht Jahre! Eingezogen sind wir damals zu zweit, als WG, und als vor ein paar Jahren der zweite WG-Teil in eine andere Stadt ging, blieb ich alleine. Seitdem gibt es ein Wohn- und ein Schlafzimmer. Das Sofa aus der Wohnküche wanderte ins Wohnzimmer, die Bücher aus dem ehemaligen WG-Zimmer in das Regal im Flur und da, wo das Bett früher stand, hatte eine Industrienähmaschine Platz. Jahrelang konnte das Wohnzimmer sich nicht richtig entscheiden, ob es denn Wohn- oder Arbeitszimmer sein wollte, und zwischen zusammengestöpselten Möbelkombinationen, dem blauen Sofaungetüm und diversen Kisten und Kästen ging die krambeutel-Produktion vor sich.

Anfang des Jahres war ich zusammen mit meiner Schwester in diesem Wohn-Arbeitszimmer am Basteln, sie bedruckte Stoffe, ich schnitt am Fußboden Geldbeutel zu.
Wenn man das ein paar Stunden am Stück macht, schmerzen Rücken und Knie, und ächzend sagte sie: Wie wäre es mit einem Zuschneidetisch? Und einer großen Regalwand, wo all die auf die vielen Regale verteilten Dinge hineinpassen? Klar! Warum nicht! Denn dann hätte auch die zweite Industrienähmaschine Platz, die im Keller auf ihren Einsatz wartete, und ein Zuschneidetisch, und würde man das Sofa rausschmeißen, dann wäre vielleicht ja sogar eine Fotoecke drin…

Weil man Dinge, die man auf die lange Bank schiebt, nie tut, stand da knappe zwei Wochen später ein großes Regal. Es ist ein Lastenregal, das zufällig haargenau an die lange Wand passt, und tatsächlich alle Dinge fasst, die vorher -teilweise unauffindbar- im Zimmer verteilt waren. Besonders toll finde ich die Fächer, in denen Planen -und Lederrollen liegen können (Farblich sortiert natürlich) und somit nicht mehr knicken.

Das blaue Ledersofa habe ich verschenkt, dafür wurde mir ein Sessel geschenkt, wo ich jetzt, schön am Licht am Fenster, gemütlich mit Denkerstirn sitzen kann. Die Wand gegenüber des Regals ist das neue Zuhause der zwei Nähmaschinen, und daneben wird es bald die ersehnte Fotoecke geben, die “nur” noch installiert werden muss.

Nur eines fehlt noch: Der Tisch. Aber der wird auch noch kommen. Er soll selbst gebaut sein, maßgeschneidert quasi und auf Papier gibt es ihn schon. Und sicher bald auch hier in Wort und Bild!